PD Dr. Claudia Rubie

Pic of PD Dr. Claudia Rubie

Leiterin des Forschungslabors und Akademische Oberrätin in der Abteilung für Allgemeine Chirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes

Rolle in LiSyM-Cancer

  • Betreuerin und Projekt-Ko-Leiterin in C-TIP-HCC
  • Probengewinnung und Biobanking von Tumor- und tumorbenachbartem Gewebe (kryokonserviertes Lebergewebe, formalinfixierte paraffineingebettete (FFPE) Gewebeblöcke, Blutplasma und Serum)
  • Isolation und Verteilung primärer Hepatozyten sowie primärer Fibroblasten aus nativem Lebergewebe
  • Koordination der Probenbereitstellung und des Versands an Konsortialpartner

Expertise

  • Bedeutung epigenetischer Mechanismen, insbesondere der DNA-Methylierung, bei Alterung, Krebs und Alterssyndromen. Genomweite Untersuchung altersassoziierter DNA-Methylierungsunterschiede zur Identifizierung altersassoziierter differenziell exprimierter Gene bei gesunden Personen, Krebspatienten und Patienten mit Altersyndromen. Untersuchung von Veränderungen der DNA-Methylierung und Genexpression beim Werner-Syndrom als Modell der beschleunigten Alterung.
  • Stoffwechsel und mTOR-Signalweg bei Alterung und Adipositas
  • Rolle von Chemokinen und Chemokinrezeptoren bei der Entstehung, Entwicklung, Progression und Metastasierung hepatischer, pankreatischer, gastrischer, ösophagealer und gastrointestinaler Tumoren
  • Expression und Regulation von MikroRNAs sowie ihrer Chemokin-Zielgene in gastrointestinalen Karzinomen
  • Methoden (Auswahl): DNA-, RNA- und Proteinanalysen (ELISA, Western Blot, qPCR), Immunhistochemie, Zellkultur, Primärzellisolierung, Next-Generation-Sequenzierung (NGS), DNA-Methylierungsanalyse

Degrees

  • Habilitation
    Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie
    Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, Deutschland
    Habilitationsthese:
    Bedeutung verschiedener Chemokin-/Chemokinrezeptor-Systeme für die Entstehung und das Metastasierungspotenzial kolorektaler Karzinome
    Habilitationsvortrag: Alternsforschung – Warum altern wir?

  • Promotion (Dr. rer. nat.)
    Institut für Genetik, Universität Bayreuth
    Dissertation: Konstruktion und physiologische Untersuchung von nifL-Mutanten von Enterobacter agglomerans 333

  • Diplom in Biologie
    Institut für Mikrobiologie, Universität Düsseldorf
    Diplomarbeit: Subklonierung, Sequenzierung und bioinformatische Analyse eines Gens, das am Zuckerstoffwechsel von Hefen beteiligt ist.

Professional Experience

  • 2002 – heute, Leiterin des Forschungslabors der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoktorandin):
    • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Würzburg, sowie Institut für Humangenetik, München
      Untersuchung von Polymorphismen in der Promotorregion des humanen Dopamintransporter-Gens, Identifizierung von Polymorphismen hinsichtlich Allelfrequenzen und ihrer transkriptionellen Bedeutung. Annotation chromosomaler Regionen, Kopplungsstudien und Haplotypanalysen zur Identifizierung potenzieller Schizophrenie-Kandidatengene mittels Transgenomic WAVE, Sequenzierung und SSCP-Analyse.
    • Institut für Arterioskleroseforschung, Münster, Abteilung Molekulare Kardiologie
      Untersuchung molekulargenetischer Veränderungen, die angeborenen und erworbenen Störungen der kardialen Repolarisation (Long-QT-Syndrom und plötzlicher Säuglingstod) zugrunde liegen.

Drittmittel

  • DFG-gefördertes Projekt: Untersuchung von Adipositas im Zusammenhang mit dem IGF/mTOR-Signalweg, assoziierten regulatorischen MikroRNAs und altersassoziierten krankheitsrelevanten epigenetischen Veränderungen.
  • HOMFOR-gefördertes Projekt: Untersuchung von Veränderungen der DNA-Methylierung und Genexpression beim Werner-Syndrom als Modell der beschleunigten Alterung.